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Kassenärzte warnen vor Triage in Kliniken



Die Corona-Lage in Deutschland ist ernst. Auch in der Hauptstadt spitzt sich die State of affairs weiter zu – mit schweren Folgen. Hier erhalten Sie die wichtigsten Informationen aus Berlin.

Die Inzidenz-Ampel in Berlin steht weiter auf Rot. Der wichtige Richtwert in der Coronavirus-Pandemie beträgt aktuell 357 Neuinfektionen professional 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage. Am Freitag wurden 2.843 neue Ansteckungen gemeldet, die Zahl der Covid-19-Toten ist um 19 auf nun insgesamt 3.814 gestiegen.

19,4 Prozent der Intensivbetten in der Hauptstadt sind derzeit mit Covid-Patienten belegt, hier leuchtet die Ampel in Berlin gelb. Die Ampel der Hospitalisierungsinzidenz steht auf Gelb, hier liegt der Wert bei 4,0. Er gibt an, wie viele Menschen professional 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit einer Covid-Erkrankung im Krankenhaus aufgenommen wurden. Vollständig geimpft sind 68,9 Prozent der Berliner.

26. November: Chef der Berliner Kassenärzte warnt vor Triage in Kliniken

Der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung in Berlin, Burkhard Ruppert, befürchtet eine Triage-Lage an den Kliniken, sollte die Politik nicht umgehend härtere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wie einen Lockdown für Ungeimpfte beschließen. Triage bedeutet, dass Mediziner aufgrund von knappen Ressourcen entscheiden müssen, welchen Patienten sie zuerst helfen.

“Wir müssen jetzt reagieren, weil wir sonst in zwei, drei Wochen das ernten, was wir jetzt säen”, sagte Ruppert der Zeitung “nd.DieWoche”. “Bei den hohen Infektionszahlen werden uns die Intensivabteilungen um die Ohren fliegen. Wir werden in eine Triage-State of affairs kommen, wie wir sie noch nie in Deutschland erlebt haben nach dem Zweiten Weltkrieg.”

26. November: Berlin beschränkt Einsatz von Biontech in Impfzentren 

In den Berliner Impfzentren wird der Biontech-Impfstoff ab Samstag nur noch Menschen unter 30 Jahren sowie Schwangeren verabreicht. Alle anderen werden mit Moderna geimpft. Das berichtete “rbb24”. Grund dafür sei eine Entscheidung des Bundesgesundheitsministers.

Berlin und Brandenburg hatten zuletzt die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) angekündigte Begrenzung des Biontech-Impfstoffes scharf kritisiert. Matz bezeichnete Spahns Vorstoß am vergangenen Sonntag in der Abendschau als “Katastrophe in mehrfacher Hinsicht”, so das Medium.

Auch verschiedene Ärzteverbände kritisierten die Entscheidung des Bundesgesundheitsministers. Wolfgang Kreischer, Verbandschef des Hausärzteverbands Berlin-Brandenburg, sagte dem RBB, dies sei der “Tremendous-Gau” für die Impfkampagne in der Area.

Besuchsverbot in Vivantes-Kliniken verhängt

Ab Freitag (26. November) gilt in allen Kliniken der Vivantes-Kette ein Besuchsverbot. Damit reagiert das Unternehmen nach eigenen Angaben auf das aktuelle Pandemie-Geschehen.

Nur bei Kindern, werdenden Eltern und Schwerstkranken können in Absprache mit dem Klinikpersonal laut Homepage Ausnahmen vereinbart werden.

25. November: Impftempo in Berlin ist zuletzt wieder gestiegen

Rund 3.800 Menschen lassen sich in Berlin derzeit täglich zum ersten Mal gegen Corona impfen. Das geht aus Zahlen hervor, die Gesundheitsstaatssekretär Martin Matz (SPD) auf Twitter veröffentlicht hat. Das sei im Vergleich zu Mitte Oktober, als sich professional Tag in Berlin rund 1.400 Menschen erstimpfen ließen, eine Steigerung um den Faktor 2,7. 

Noch deutlicher ist der Zuwachs Matz zufolge bei den Booster-Impfungen. Seinen Angaben nach stieg die Zahl der Auffrischungsimpfungen von Mitte Oktober, als täglich rund 2.800 Mal geboostert wurde, auf nun rund 19.400 Auffrischungsimpfungen professional Tag. 

Matz’ Angaben nach, erhielten bis Mittwochabend 30,8 Prozent der Über-60-Jährigen in Berlin eine Booster-Impfung. Damit liege die Hauptstadt deutlich vor dem Bundesschnitt mit 18,2 Prozent, so der SPD-Politiker. 

Aufgrund der hohen Nachfrage werde Berlin seine Impfkapazitäten weiter ausbauen, kündigte Matz zudem an. 

21. November: Corona-Ausbruch in Berliner Pflegeheim – zwei Tote

In einem Altenpflegeheim in Lichtenberg hat es einen Corona-Ausbruch gegeben. Zwei Menschen starben nach Angaben des Krankenhausunternehmens Vivantes. Insgesamt 27 Bewohnerinnen und Bewohner sowie zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden infiziert. Einer Mitteilung zufolge handelt es sich in quick allen Fällen um Impfdurchbrüche, das heißt die Betroffenen waren bereits geimpft.

Von den beiden gestorbenen Personen struggle eine ungeimpft, die zweite hatte schwerste Vorerkrankungen, wie es hieß. Die anderen 25 Betroffenen hatten laut Mitteilung am Wochenende keine bis leichte Symptome, einige wenige mittlere Symptome. Niemand sei zur Behandlung im Krankenhaus.

Die erste infizierte Individual soll sich nachweislich außerhalb des Pflegeheims angesteckt haben. Nach Bekanntwerden der ersten Infektion am 3. November seien Gesundheitsamt und Heimaufsicht informiert und umfangreiche Isolierungs- und Eindämmungsmaßnahmen ergriffen worden. Weiterhin würden alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Pflegekräfte täglich getestet.

20. November: Experte sieht Berliner Kliniken an Belastungsgrenze – Hospitalisierungsampel auf gelb

Wegen der jüngsten Corona-Welle sieht die Berliner Krankenhausgesellschaft Kliniken und Private an der Belastungsgrenze. “Die Berliner Krankenhäuser sind erneut im vollen Pandemiemodus und unternehmen alle Anstrengungen, um die große Zahl an Covid-Erkrankten zu versorgen”, sagte Marc Schreiner, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft, der Deutschen Presse-Agentur.

“Es ist nicht mehr zu verhindern, dass die Zahl der Intensivpatienten sich in den nächsten Tagen und Wochen stark erhöhen wird. Die Krankenhäuser und ihre Beschäftigten werden an ihre Belastungsgrenzen kommen.”

Am Samstag sprang die Hospitalisierungsampel erstmals seit ihrer Einführung auf gelb. Der Wert liegt in der Hauptstadt bei 4,1. Die Hospitalisierungsinzidenz gibt an, wie viele Menschen professional 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit einer Covid-Erkrankung im Krankenhaus aufgenommen wurden.

18. November: Inzidenz ist bei Zehn- bis 14-Jährigen vierstellig

Bei den Corona-Infektionen weist der Development in Berlin weiter aufwärts. Auch am Donnerstag stiegen die Zahlen weiter an. Besonders verbreitet ist das Virus derzeit bei Kindern, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht.

In der Gruppe der Fünf- bis Neunjährigen liegt die Inzidenz demnach bei 960, bei den Zehn- bis 14-Jährigen sogar bei 1.019. Schülerinnen und Schüler testen sich in der Hauptstadt mehrmals in der Woche. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt bisher eine Covid-19-Impfung für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren. 

17. November: Personalnot bremst Wiederausbau der Impfangebote

Personalmangel bremst in Berlin den geplanten Wiederausbau der Infrastruktur für Corona-Impfungen. Man sei beim Ausbau noch nicht so weit wie gewünscht, sagte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) in Berlin. Es mangele nicht an Geld oder Räumlichkeiten, sondern an Private. Wer helfen wolle und entsprechende Kenntnisse habe, solle sich melden.

Voriges Jahr hätten Menschen aus der Gastronomie, Hotellerie und Kultur in den Impfzentren ausgeholfen, nach den vergangenen entspannteren Monaten hätten viele jedoch wieder andere Aufgaben gefunden, schilderte Müller. “Uns fehlen schlichtweg viele Menschen, um noch schneller die Impfzentren ausbauen zu können.” Man sehe bereits eine erhöhte Nachfrage nach Impfungen.

16. November: Ramona Pop bittet um konsequente 2G-Kontrolle

Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) hatte an die die Gastronomiebranche appelliert, die neue 2G-Pflicht für Gäste konsequent zu kontrollieren. Trotz der sich verschärfenden Lage gebe es weiterhin Berichte über fehlende Kontrollen, kritisierte sie kürzlich. Berlins designierte Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) appellierte an die Eigenverantwortung bei der Einhaltung der strengeren Regeln.

Seit Montag gilt in Berlin in vielen Bereichen das 2G-Prinzip. Bei einem Take a look at eines t-online-Reportes konnte sich dieser zumindest in ein Café mit einem bloßen Foto eines Impfzertifikats eines Kollegen Zugang zum Innenraum verschaffen.

15. November: Nur zwei Bezirke übermitteln Corona-Zahlen

Am Montag wurden in Berlin laut Angaben der Gesundheitsverwaltung 147 neue Corona-Fälle verzeichnet. Laut “Tagesspiegel” liegt der Wert wohl auch deshalb relativ niedrig, weil nur zwei Bezirke neue Corona-Fälle übers Wochenende gemeldet hatten. Und zwar Spandau und Steglitz-Zehlendorf. Alle anderen Bezirke übermittelten keine Zahlen, was laut der Zeitung auch mit der eingeschränkten Arbeit der Gesundheitsämter an den Wochenenden zusammen hängen kann.

12. November: Berlin mit höchster Inzidenz seit Pandemiebeginn

Noch nie lag die Sieben-Tage-Inzidenz in Berlin höher als am Freitag. Das Robert Koch-Institut meldete 279,2 neue Corona-Infektionen professional 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Das ist der höchste Stand seit Ausbruch der Pandemie und der Wert liegt auch deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von knapp 264. Vor einer Woche lag die Inzidenz in Berlin noch bei 160. 

Seit Wochen steigen die Corona-Zahlen in der Hauptstadt wieder deutlich an. Am höchsten struggle die Inzidenz am Freitag mit 331,2 im Bezirk Neukölln. Steglitz-Zehlendorf wies mit 214,1 die niedrigste Inzidenz unter den Berliner Bezirken auf. 

11. November: Infektionszahlen in Berlin auf Höchststand

In Berlin hat die Zahl der Corona-Infektionen am Donnerstag einen Höchststand erreicht. Die Gesundheitsämter meldeten mit 2.874 Ansteckungen binnen eines Tages deutlich mehr Neuinfektionen als noch am Donnerstag der vergangenen Woche, als 1.525 Neuinfektionen gemeldet wurden.

Bei der Sieben-Tage-Inzidenz hat die Hauptstadt das Bundesniveau inzwischen überholt. In Berlin liegt der Wert bei 263,4 – bundesweit bei 249,1. 

Seit Ausbruch der Seuche haben sich in Berlin rund 238.000 Menschen angesteckt. Am höchsten ist die Inzidenz derzeit in Neukölln (305,5) und Reinickendorf (304,8)

10. November: Senat beschließt 2G ab Montag

Wer in der kommenden Woche in Berlin ins Restaurant, Kino oder Theater gehen will, kommt ohne Impfung gegen das Coronavirus oder den Nachweis einer Genesung nicht mehr rein. Der Berliner Senat hat am Mittwoch eine deutliche Ausweitung der 2G-Regel beschlossen. Mehr lesen Sie hier.

10. November: Charité und Vivantes sagen geplante Operationen ab

Das landeseigene Krankenhausunternehmen Vivantes muss “an einzelnen Standorten” geplante Operationen verschieben. Grund sei der wachsende Kapazitätsbedarf für Covid-Patienten, sagte eine Sprecherin dem RBB. Notfälle würden aber immer behandelt.

Bereits am Dienstag hatte die Charité mitgeteilt, dass alle planbaren Operationen abgesagt werden müssten. 

10. November: Polizeipräsidentin trotz Impfung infiziert

Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik ist an Covid-19 erkrankt. Die 55-Jährige hat sich trotz regelmäßiger Assessments und zweifacher Impfung mit Corona infiziert. Nun ist sie in Isolation. Der Krankheitsverlauf wird als milde beschrieben. Mehr dazu lesen Sie hier.

9. November: Erste Schulen wieder im Wechselunterricht

 In Berlin befinden sich seit dieser Woche wieder komplette Schulen im Wechselunterricht. Die Bildungsverwaltung bestätigte t-online, dass insgesamt zwei Schulen betroffen sind. Es handelt sich demnach um eine Grundschule im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und eine in Pankow. Mehr dazu lesen Sie hier.

9. November: Senat einigt sich auf 2G

In Berlin hat sich der Senat auf eine flächendeckende Ausweitung der 2G-Regel geeinigt. Die neue Corona-Regel, wonach nur noch Geimpfte und Genese Zutritt zu vielen Bereichen haben, könnte schon sehr bald in Kraft treten. Mehr dazu lesen Sie hier.

8. November: Grundschüler müssen wieder Masken tragen 

In der ersten bis sechsten Klasse gilt in Berliner Schulen wieder Maskenpflicht. Das hat Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) am Montag entschieden, wie die Bildungsverwaltung mitteilte. Mehr dazu lesen Sie hier.



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Written by Newsplaneta

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