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Corona-Information I Frankfurt muss Impfaktionen mangels Impfstoff absagen


Frankfurts Oberbürgermeister ist verärgert. Gerade erst hatte die Stadt den Startschuss für den “Impfexpress” gegeben, schon muss die Aktion abgeblasen werden. Und es mangelt nicht an Impfwilligen. Alle Infos im Newsblog.

Eine schwere Corona-Welle erschüttert Deutschland: Im ganzen Land steigen die Infektions- und Todeszahlen, Krankenhäuser sind erneut überlastet. Nun bereitet eine neu aufgetretene Variante den Experten zusätzlich Sorgen: Omikron wurde auch in Deutschland bereits nachgewiesen. Die Impfquote im Land (vollständig geimpft) liegt bei rund 68 Prozent. 

Frankfurt muss Impfaktionen mangels Impfstoff absagen

Die Stadt Frankfurt sieht ihre Impfkampagne durch fehlenden Impfstoff ausgebremst. Obwohl die Impfaktionen des Gesundheitsamtes von den Bürgerinnen und Bürgern sehr intestine angenommen würden und die Nachfrage zuletzt stark angezogen habe, müsse die Stadt nun ihre Impfangebote einschränken – weil die vom Gesundheitsamt bestellten Impfstoffmengen von Seiten des Bundes einseitig reduziert worden seien, teilte das Gesundheitsamt am Montag mit.

Von diesem Dienstag an seien keine Impfungen an der Hauptwache mehr möglich. “Auch Sonderimpfaktionen müssen abgesagt werden”, hieß es. Auch für die erst am Morgen gestartete Neuauflage des “Impfexpresses” in einer Straßenbahn reiche es nicht mehr, er müsse pausieren. Statt der bestellten 19.380 Dosen erhalte Hessens größte Stadt nur rund 6.000 Impfdosen des Impfstoffes Comirnaty von Biontech und maximal 4.000 Dosen Spikevax von Moderna.

“Ganz Frankfurt ist stinksauer auf Berlin – und mir fehlen ehrlich gesagt die Worte”, erklärte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD). Gerade erst habe er den Startschuss für den “Impfexpress” gegeben und an die Menschen appelliert, sich impfen zu lassen. “Jetzt soll es das schon wieder gewesen sein für diese tolle Aktion. Nicht weil es an Impfwilligen fehlt, sondern an Impfstoff”, so der Oberbürgermeister. “Und das in einer State of affairs, in der die Infektionszahlen nur eine Richtung kennen – steil nach oben. Dafür fehlt den Menschen zu Recht jedes Verständnis.” Hier lesen Sie mehr zu dem Thema.

Bei Infektionszahlen könnte eine Artwork Plateau erreicht sein

Laut Hendrik Streeck, Chef der Virologie der Uniklink Bonn, gibt es vorsichtige Hoffnung, dass die Infektionszahlen nicht weiter so steigen wie bisher. “Wir sehen steigende Fallzahlen. Aber das Wachstum des Anstiegs wird langsamer über die Zeit. Vor allem, wenn man sich den R-Wert anschaut … additionally, wie viele Menschen ein infizierter Mensch ansteckt, sehen wir schon seit einigen Tagen einen dauerhaften Rückgang. Das ist ein sehr gutes Zeichen,” sagte Streek dem RTL Nachtjournal. Der (R-Wert) sei jetzt das erste Mal wieder unter eins gerutscht, so dass man hoffen könne, dass die Infektionszahlen nicht mehr weiter anstiegen, sondern vielleicht ein Plateau erreicht werde.

Saar-Regierungschef für bundeseinheitliche “notbremsende Maßnahmen”

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans hat vor den Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Krise “bundesweit einheitliche, notbremsende Maßnahmen” gefordert. “Das kann natürlich als Ultima Ratio, als letzter Schritt, auch ein Lockdown sein”, sagte der CDU-Politiker beim TV-Sender Bild Dwell. “Aber es geht doch im Second mal darum, dass wir überhaupt die Handlungsspielräume nochmal herstellen.”

Hans kritisierte: “Im Second dürfte ein Bundesland, wenn es in ‘ne Notlage kommt, noch nicht mal in den Lockdown gehen. Das sieht das Bundesgesetz nicht vor, weil die nationale (…) epidemische Notlage nicht anerkannt ist.” Er forderte deshalb die Parteien der angestrebten Ampel-Koalition auf, dafür zu sorgen, “dass die entsprechenden Möglichkeiten geschaffen sind”. “Es braucht für Ganz-Hoch-Inzidenzgebiete die Möglichkeit, zuzuschließen.”

“Wir haben eine nationale pandemische Notlage, und bin der Auffassung, wir müssen deswegen jetzt auch nationwide handeln und zusammenkommen”, sagte Hans. Mit Blick auf die Bund-Länder-Schalte forderte er: “Ich hab da schon die Erwartung, dass wir die ganz grundlegenden Fragen nochmal miteinander besprechen. Es muss doch jetzt wirklich gehandelt werden angesichts der hohen Zahlen.”

US-Seuchenbehörde empfiehlt Booster für alle über 18-Jährigen

Die US-Seuchenbehörde CDC empfiehlt eine Auffrischungsimpfung für alle Geimpften, die 18 Jahre oder älter sind. Wer ursprünglich das Mittel von BioNTech/Pfizer oder Moderna erhalten habe, solle den Booster sechs Monate später verabreicht bekommen, heißt es in einer Mitteilung. Bei dem Vakzin von Johnson & Johnson solle der Zeitabstand dagegen nur zwei Monate betragen. Die Omikron-Variante zeige, wie wichtig Impfungen seien, erklärt CDC-Chefin Rochelle Walensky.

Hunderte bei unerlaubten Protesten gegen Corona-Maßnahmen in Sachsen 

Mehrere Hundert Menschen haben am Montagabend laut Polizei in sächsischen Städten gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen protestiert. Sachsens Corona-Notfallverordnung gestattet derzeit nur ortsfeste Kundgebungen mit maximal zehn Teilnehmern. Diese Zahl wurde in allen Fällen überschritten. Rund 700 Menschen nahmen nach Angaben einer Polizeisprecherin in Freiberg an einem ungenehmigten “Corona-Spaziergang” teil. Hier lesen Sie mehr. 

Buschmann will Fraktionsdisziplin für Impfpflicht-Debatte aufheben

Der designierte Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) hat dafür plädiert, bei einer möglichen Entscheidung des Bundestags über eine allgemeine Impfpflicht die Abgeordneten von der Fraktionsdisziplin zu entbinden. “Die allgemeine Impfpflicht berührt viele schwierige Fragen”, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). “Bei solchen medizinethischen Themen hat es sich in der Vergangenheit bewährt, sie zur Gewissensfrage zu erklären.”

Der künftige Justizminister  Marco Buschmann (FDP): "Ist der Grundrechtseingriff in die körperliche Integrität verhältnismäßig?" (Quelle: imago images/Future Image)Der künftige Justizminister Marco Buschmann (FDP): “Ist der Grundrechtseingriff in die körperliche Integrität verhältnismäßig?” (Quelle: Future Picture/imago photos)

Buschmann nannte eine Reihe von Fragen, die beantwortet werden müssten: “Ist der Grundrechtseingriff in die körperliche Integrität verhältnismäßig? Welche Ausnahmen muss es geben? Wie setzt man diese Pflicht durch? Wie organisiert man es als Staat zu wissen, wer einer solchen Pflicht nachkommt und wer nicht?”, sagte er. “All das wird in allen demokratischen Fraktionen strittig diskutiert.”

Bei solchen Gewissensthemen debattiere das Parlament dann normalerweise anhand von Gruppenanträgen. Solche Gruppenanträge sind nach RND-Informationen in Vorbereitung. Mehrere FDP-Vertreter lehnen bisher die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht strikt ab.

Omikron-Fall in Sachsen 

Die neue Variante des Coronavirus ist nun auch in Sachsen angekommen. Ein 39-Jähriger soll sich mit der Mutation Omikron angesteckt haben – und das, obwohl er nicht im Ausland struggle. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

Biontech zieht Lieferung von 2,9 Millionen Impfdosen vor

Der Mainzer Impfstoffhersteller Biontech zieht angesichts der großen Impf-Nachfrage die Lieferung von Millionen Impfdosen an Deutschland vor. In dieser Woche werde der Bund 5,8 Millionen Impfdosen erhalten, weil eine eigentlich erst für kommende Woche vorgesehene Liefercharge von 2,9 Millionen Dosen auf diese Woche vorgezogen werde, teilte eine Unternehmenssprecherin am Montagabend mit. Zuvor hatte der “Spiegel” darüber berichtet.

Ampullen mit dem Impfstoff von Biontech: 2,9 Millionen Dosen des Vakzins möchte der Hersteller eine Woche früher liefern. (Quelle: imago images/Christian Schroedter)Ampullen mit dem Impfstoff von Biontech: 2,9 Millionen Dosen des Vakzins möchte der Hersteller eine Woche früher liefern. (Quelle: Christian Schroedter/imago photos)

Demnach reagiert Biontech mit dem Schritt auf den hochschnellenden Bedarf an Auffrischungsimpfungen. Im Laufe des Dezembers wolle Biontech zwei Chargen liefern: nochmals 2,9 Millionen Dosen in der übernächsten Woche sowie 2,4 Millionen Dosen Kinder-Impfstoff kurz vor Weihnachten, hieß es in dem Bericht. Diese Zahlen gehen auch aus einer Übersicht des Bundesgesundheitsministerium mit Lieferprognosen der Hersteller hervor, die auf den 18. November datiert ist.

Verfassungsschutz: Corona-Leugner haben “rote Linie” überschritten

Sachsens Sicherheitsbehörden sind über die zunehmende Radikalisierung von Gegnern der Corona-Schutzmaßnahmen besorgt. “Die Idee eines gewaltsamen Widerstands gegen demokratische Regeln gehört inzwischen zu den typischen Standardforderungen der Bewegung der Corona-Leugner”, erklärte der Präsident des Landesamts für Verfassungsschutz, Dirk-Martin Christian.

Polizisten und Teilnehmerin einer "Querdenken"-Demo: Der Verfassungsschutz in Sachsen zeigt sich besorgt über die zunehmende Radikalisierung der Szene. (Quelle: imago images/Aaron Karasek)Polizisten und Teilnehmerin einer “Querdenken”-Demo: Der Verfassungsschutz in Sachsen zeigt sich besorgt über die zunehmende Radikalisierung der Szene. (Quelle: Aaron Karasek/imago photos)

Auch unter dem Einfluss von Rechtsextremisten, sogenannten Reichsbürgern und Antisemiten seien die Anti-Corona-Proteste im Verlauf der Pandemie immer aggressiver geworden. Spätestens mit den gewaltsamen Attacken auf Polizeibeamte und Journalisten sowie Verbalattacken gegen den sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) seien eindeutig “rote Linien” überschritten worden.

G7: Weltweiter Zugang zu Impfstoff von “strategischer Relevanz”

Die Gesundheitsminister der führenden westlichen Wirtschaftsnationen (G7) sehen in einem breiten Zugang zu Impfstoffen eine zentrale Voraussetzung für den Kampf gegen die neue Corona-Variante Omikron. Es sei von “strategischer Relevanz”, den Zugang zu Impfstoffen zu ermöglichen, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung nach einer von Großbritannien einberufenen Schaltkonferenz der G7 am Montag. Zu der Gruppe gehören neben Großbritannien und Deutschland auch die USA, Frankreich, Italien, Japan und Kanada.

In ihrer Erklärung traten die G7-Gesundheitsminister dafür ein, die Zusagen für Impfstoffspenden voranzubringen. Zugleich betonten sie, dass die Impfkampagnen in Entwicklungsländern beschleunigt werden müssten. Dazu solle es Hilfestellungen geben. Konkrete Zusagen gab es am Montag aber nicht. Auch die WHO sieht die Bekämpfung von Pandemien ohne eine gerechte Verteilung von Impfstoffen extrem erschwert. “Impfstoff-Gerechtigkeit ist kein Akt der Güte, sie ist im besten Interesse jedes einzelnen Landes”, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf zum Auftakt einer Ministerkonferenz über einen künftigen Pandemievertrag.

Diese Bundesländer verschärfen die Corona-Regeln

Angesichts steigender Fallzahlen und der Ankunft der Omikron-Variante wollen einige Bundesländer nun schärfere Corona-Regeln durchsetzen. Baden-Württemberg macht den Anfang, weitere könnten folgen. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

Auch Niedersachsen meldet ersten Omikron-Verdachtsfall

In Niedersachsen gibt es einen ersten Verdachtsfall der Omikron-Variante des Coronavirus. Nach einem Aufenthalt in Südafrika bestehe bei einem Mann aus dem Landkreis Wolfenbüttel der begründete Verdacht, dass er mit dieser Variante infiziert sein könnte, teilte das Gesundheitsministerium in Hannover mit. Derzeit befinde er sich in Isolation.

Laboruntersuchungen beim Landesgesundheitsamt sollen nun im Laufe der Woche Klarheit bringen, ob sich der Verdacht bestätigt. Laut Landesgesundheitsamt-Präsident Fabian Feil hatte der Mann nach seiner Rückkehr aus Südafrika nur Kontakt im häuslichen Umfeld. Alle im Haushalt wohnenden Menschen seien ebenfalls in Isolation.

Zweitstärkste Impfwoche gegen Corona

Mit weit mehr als 3,1 Millionen Corona-Impfungen struggle die vergangene Woche in Deutschlands Arztpraxen die zweitstärkste Impfwoche aller Zeiten. Das teilte das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung am Montag in Berlin mit.

Die Zahl von 3.161.348 Schutzimpfungen wurde demnach lediglich in der 23. Kalenderwoche im Juni dieses Jahres übertroffen, als die niedergelassenen Ärzte rund 3,38 Millionen Menschen gegen Covid-19 geimpft hatten. Die Hausarztpraxen übernehmen den Angaben zufolge mit 75 Prozent den Löwenanteil aller Impfungen.

Virologe warnt vor Spekulationen um Omikron-Variante

Der Hamburger Virologe Jonas Schmidt-Chanasit hat vor Spekulationen rund um die neue Omikron-Variante des Coronavirus gewarnt. “Wir wissen bezüglich der Übertragbarkeit der Virusvariante, der möglichen Schwere bei einer Erkrankung oder Impfdurchbrüchen noch zu wenig”, sagte der Forscher von der Universität Hamburg am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Auch sei noch gar nicht klar, ob sich diese Variante durchsetzen werde. Erfreulich sei jedoch, dass sowohl einige Schnell- als auch die PCR-Assessments die in Südafrika entdeckte Omikron-Variante detektieren können. “Auch geht niemand davon aus, dass die vorhandenen Impfstoffe bei der neuen Variante gar nicht mehr helfen.”

Jonas Schmidt-Chanasit: Der Hamburger Virologe warnt vor Spekulation um die neue Omikron-Variante des Coronavirus.  (Quelle: imago images/teutopress)Jonas Schmidt-Chanasit: Der Hamburger Virologe warnt vor Spekulation um die neue Omikron-Variante des Coronavirus. (Quelle: teutopress/imago photos)

Schmidt-Chanasit geht davon aus, dass aufgrund der intensiven Forschungsarbeit bereits in wenigen Wochen und nicht erst in Monaten eine bessere Beurteilung der Omikron-Variante möglich sein wird. Für die Bevölkerung gelte nach wie vor: Eine Impfung, das Maskentragen und Abstandhalten schützten.

Grenzschließungen sind aus seiner Sicht nicht zielführend, da die Ausbreitung einer Variante nur verlangsamt, aber nicht verhindert werden könne. Es bestehe die Gefahr, dass isolierte Länder künftig neue Varianten für sich behalten. Frühzeitige Informationen zu Omikron seien der guten Arbeit der Südafrikaner zu verdanken.

72.000 bekannte Corona-Fälle bei Schülern

An den Schulen in Deutschland steigen die Corona-Zahlen. Nach am Dienstag veröffentlichten Daten der Kultusministerkonferenz (KMK) waren in der Woche vom 15. bis 19. November 72.000 Corona-Fälle bei Schülerinnen und Schülern bekannt. Das waren knapp 30.000 mehr als in der Woche davor. Darüber hinaus waren quick 126.000 von 10 Millionen Schülern in Quarantäne (Vorwoche rund 87.000).

Die KMK legt im Wochenrhythmus Zahlen vor. Grundlage sind Rückmeldungen aus den Bundesländern aus rund 28.000 allgemeinbildenden Schulen und Berufsschulen mit knapp 10 Millionen Schülerinnen und Schülern. Die Statistik für die Woche vom 15. bis 19. November weist außerdem 5.670 Corona-Fälle bei Lehrkräften aus (Vorwoche 3.600) und zusätzlich rund 3.400 Quarantäne-Fälle (Vorwoche: 2.100). Zugrunde liegen hier Angaben zu etwa 880.000 Lehrkräften.

Lauterbach: Schließung von Bars und Golf equipment wird kommen

Angesichts der sich zuspitzenden Corona-Lage drohen schon bald verschärfte Maßnahmen. Dem Gesundheitsexperten Karl Lauterbach zufolge werden vor allem Bars, Golf equipment und Diskotheken betroffen sein. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

FDP-Expertin schließt bundesweiten Lockdown aus

Die FDP bleibt bei ihrer Linie und will flächendeckende Schließungen vermeiden. “Einen bundesweiten Lockdown schließe ich im Second aus”, sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion, Christine Aschenberg-Dugnus, n-tv. Sie verweist auf die schweren sozialen und wirtschaftlichen Schäden vorheriger Lockdowns.

Christine Aschenberg-Dugnus: Die FDP-Politikerin schließt einen bundesweiten Lockdown zurzeit aus.  (Quelle: imago images/F. Kern)Christine Aschenberg-Dugnus: Die FDP-Politikerin schließt einen bundesweiten Lockdown zurzeit aus. (Quelle: F. Kern/imago photos)

Es müsse jetzt einerseits alles daran gesetzt werden, dass die Impfquote steige. Andererseits müsse es in den Hotspots Kontakteinschränkungen geben. So müssten etwa Golf equipment und Diskotheken geschlossen werden, auch Großveranstaltungen wie Fußballspiele “sollten meiner Meinung nach im Second nicht möglich sein”.

Neuer Omikron-Verdachtsfall in Nordrhein-Westfalen

Im nordrhein-westfälischen Kreis Kleve ist ein weiterer Verdachtsfall der neuen Omikron-Variante des Coronavirus aufgetreten. Betroffen ist nach Angaben des Kreises vom Montag eine “vollständig immunisierte Particular person”, die in der vergangenen Woche gemeinsam mit ihrem Accomplice aus der südafrikanischen Stadt Johannesburg nach Frankfurt am Primary reiste. Einen Tag nach der Ankunft in Deutschland sei ein PCR-Take a look at bei einem der Reiserückkehrer positiv ausgefallen.

Das Ergebnis der sogenannten Sequenzierung, um den Verdacht auf die neue Omikron-Variante zu klären, werde für die kommenden Tage erwartet. Der ebenfalls vollständig immunisierte Accomplice befindet sich nach Angaben des Kreises in Quarantäne und sei im ersten Schnelltest negativ gewesen. Das Ergebnis seines PCR-Assessments stehe noch aus.

Rumänien holt Staatsbürger und Europäer aus Südafrika zurück

Rumänien hat ein Flugzeug nach Südafrika geschickt, um eigene Staatsbürger und weitere in dem Land festsitzende Europäer auszufliegen. Bukarest werde rund 40 “rumänische Staatsangehörige zurückführen, die durch die Störungen im Luftverkehr im Süden Afrikas an der Rückkehr nach Rumänien gehindert wurden”, erklärte der Leiter der Katastrophenschutzbehörde, Raed Arafat, am Montag.

Im Rahmen des Europäischen Zivilschutzmechanismus biete Rumänien auch etwa 50 Europäern einen Platz in dem Flugzeug an, erklärte Arafat weiter. Das Passagierflugzeug sei bereits in der Nacht in Rumänien gestartet, sagte der Sprecher der Fluggesellschaft Tarom, Marius Popescu, dem Sender Digi24. Es soll nach Angaben von Verkehrsminister Sorin Grindeanu am Mittwoch nach Bukarest zurückkehren.

Biontech arbeitet an Anpassung seines Impfstoffs

Der Mainzer Impfstoffhersteller Biontech arbeitet neben laufenden Labortests zur Untersuchung der neuen Corona-Variante Omikron auch an der Entwicklung eines angepassten Impfstoffs – vorbeugend für den Fall, dass dieser notwendig werden könnte.

“Um keine Zeit zu verlieren, gehen wir diese beiden Aufgaben parallel an, bis die Daten vorliegen und wir mehr Informationen darüber haben, ob der Impfstoff angepasst werden sollte oder nicht”, teilte eine Biontech-Sprecherin mit. Lesen Sie hier mehr zum Thema.

WHO fordert bessere Planung bei Impfstoff-Spenden

Spenden von Corona-Vakzinen an Entwicklungsländer müssen nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) besser organisiert werden, um Impfkampagnen zu beschleunigen. Geberländer sollten weniger aus dem Augenblick heraus, sondern vorhersehbar und in großen Mengen spenden, forderten die WHO, die globale Impfinitiative Covax und die Beschaffungskommission der Afrikanischen Union (Avatt) am Montag. Bislang seien laut WHO weltweit mehr als 90 Millionen Covid-19-Impfdosen mit Hilfe von Covax und Avatt gespendet worden. Der Großteil der Spenden sei relativ spontan erfolgt.

Bundesregierung findet volle Stadien “schwer zu verstehen”

Angesichts steigender Infektionszahlen distanziert sich die Bundesregierung von Behördenentscheidungen für voll besetzte Fußballstadien. In der jetzigen Part der Corona-Pandemie sei jeder Kontakt ein Ansteckungsrisiko, erklärte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Deshalb sei es “ganz schwer zu verstehen”, wenn 50.000 Menschen in einem Stadion zusammenkommen, während anderenorts Weihnachtsmärkte geschlossen werden. Lesen Sie hier den Kommentar des t-online-Sportredakteurs zu dem vollen Stadion bei einem Bundesligaspiel.

Wüst dringt auf raschen Corona-Gipfel

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst dringt angesichts steigender Corona-Zahlen auf rasche Beratungen von Bund und Ländern. “Einheitliche Requirements für deutliche Kontaktreduzierungen, die Vorbereitung einer allgemeinen Impfpflicht, das Bereitstellen von Wirtschaftshilfen für mögliche weitere Einschränkungen und die Einrichtung des neuen Krisenstabs beim Bund – all das müssen Bund und Länder dringend gemeinsam besprechen”, forderte Wüst am Montag, der auch Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz ist. Eine solche Abstimmung müsse es in den kommenden Tagen geben, am besten schon am Dienstag, betonte Wüst.

Hendrik Wüst (CDU): Der NRW-Ministerpräsident will schnelle Bund-Länder-Beratungen. (Quelle: imago images/Jochen Tack)Hendrik Wüst (CDU): Der NRW-Ministerpräsident will schnelle Bund-Länder-Beratungen. (Quelle: Jochen Tack/imago photos)

Grüner Landesminister: “Die Lage verschärft sich täglich”

Der baden-württembergische Finanzminister Danyal Bayaz (Grüne) fordert die Ampelkoalition in der Corona-Krise zu schnellem Handeln auf. “Die Lage ist dramatisch und verschärft sich täglich”, sagte Bayaz dem Nachrichtenportal t-online. “Entscheidend ist, dass wir jetzt keine Zeit mehr verlieren und schnell handeln.” Die Länder benötigten “wieder alle möglichen Instrumente, um die vierte Welle zu brechen”, sagte Bayaz. “Es muss deshalb eine volle Länderöffnungsklausel im Infektionsschutzgesetz geben.”

Die Ampelparteien haben in ihrer Reform des Infektionsschutzgesetzes zwar eine Länderöffnungsklausel vorgesehen, mit der die Bundesländer eigene strenge Regeln beschließen können. Allerdings sind ein paar Instrumente wie etwa Ausgangssperren, die vorsorgliche Schließung der Gastronomie sowie ein flächendeckendes Verbot von Gottesdiensten davon ausgeschlossen.

Krankenhausgesellschaft warnt vor “Katastrophen-Medizin”

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, warnt vor harten Triage-Entscheidungen in Krankenhäusern. Mit Blick auf die zahlreichen Covid-Patienten auf den Intensivstationen sagte er am Montag im Deutschlandfunk: “Das findet jetzt auch aktuell statt, um sich auf noch schwierigere Lagen vorzubereiten. Wir laufen langsam, aber sicher in eine Artwork Katastrophen-Medizin hinein.” Triage bedeutet, dass Mediziner aufgrund von knappen Ressourcen entscheiden müssen, welchen Patienten sie zuerst helfen.

Intensivstation eines Duisburger Krankenhauses: Der Chef der Krankenhausgesellschaft erklärte, dass Deutschland langsam aber sicher in die Triage-Entscheidungen komme. (Quelle: imago images/Reichwein)Intensivstation eines Duisburger Krankenhauses: Der Chef der Krankenhausgesellschaft erklärte, dass Deutschland langsam aber sicher in die Triage-Entscheidungen komme. (Quelle: Reichwein/imago photos)

Schon jetzt würden Intensivpatienten früher “als medizinisch vertretbar” auf Normalstationen verlegt werden, erklärte Gaß. “Man weiß: Wir können nicht mehr allen Patienten die bestmögliche Behandlung ermöglichen, (…) die wir im Regelfall zur Verfügung haben.” Das sei schon eine Artwork von Triage.

“Wenn wir von Triage sprechen, ist das ein schleichender Prozess, der nach und nach immer härter Realität wird”, sagte Gaß. So müssten sich Patienten und Kliniken darauf einstellen, dass auch “medizinisch kompliziertere Fälle” beispielsweise mit einer Verschiebung ihrer Operationen rechnen müssten.

Experte: Impfungen verhindern wohl schwere Erkrankungen bei Omikron

Die existierenden Impfstoffe können nach Einschätzung des führenden südafrikanischen Seuchenexperten Salim Abdool Karim mit einiger Wahrscheinlichkeit schwere Krankheitsverläufe nach Infektionen mit der neuen Virusvariante Omikron verhindern. Es sei allerdings noch zu früh, um zu sagen, ob Omikron zu mehr schwereren Krankheitsbildern als ältere Varianten führen könne, sagt Karim auf einer Pressekonferenz. Es scheine aber, dass Omikron sich schneller verbreite und wahrscheinlich mehr bereits Geimpfte von dem neuen Virus betroffen würden als von älteren Varianten.

Erster Omikron-Fall in Österreich

In Österreich wurde bei einem Verdachtsfall aus Tirol die neuartige Coronavirus-Variante Omikron bestätigt. Nach einer Analyse der Experten deute alles darauf hin, dass es sich bei dem Reisenden, der aus Südafrika zurückgekommen struggle, um die neuartige Mutation Omikron handelt, teilt das Bundesland Tirol mit.

Saarland verschärft Corona-Maßnahmen

Die Corona-Maßnahmen im Saarland sollen vor allem für Ungeimpfte deutlich verschärft werden. Das kündigte Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) am Montag in einer Sondersitzung des Landtags an. Die neuen Bestimmungen sollen an diesem Dienstag (30.11.) im Ministerrat beschlossen werden und voraussichtlich zwei Tage später in Kraft treten. “Diese werden Nicht-Geimpfte in stärkerem Maße treffen als die Geimpften”, sagte Hans. Dies sei nur folgerichtig, nachdem man allen Saarländerinnen und Saarländern ein Impfangebot unterbreitet habe.

Für Ungeimpfte gilt demnach künftig im öffentlichen und privaten Raum: Nur noch ein Haushalt plus eine nicht diesem Haushalt angehörige Particular person dürfen sich treffen. Für Geimpfte, Genesene, Schüler sowie Kinder unter sechs Jahren gilt diese Regelung nicht.

Auch Geimpfte und Genesene müssen sich künftig für einige Innenbereiche testen lassen. So wird künftig die Regelung 2G plus (auch Geimpfte und Genesene müssen zusätzlich einen negativen Take a look at vorweisen) für den Innenbereich der Gastronomie festgeschrieben, ebenso für die Hotellerie, für körpernahe Dienstleistungen, für Freizeiteinrichtungen wie Schwimm- und Spaßbäder, Thermen und Saunen, für jegliche sportliche Betätigung in Innenräumen und für alle kulturellen Einrichtungen und Veranstaltungen.

Die 2G-Regelung (geimpft und genesen) wird eingeführt für Freizeitaktivitäten im Außenbereich wie etwa in Freizeitparks, bei kulturellen Betätigungen in Gruppen, bei der Teilnahme am Freizeit- und Amateursportbetrieb, ebenso in Tanzschulen, in Fitnessstudios und auch der Außengastronomie. Außerdem gilt 2G auch in den Ladenlokalen – ausgenommen in jenen Läden, die der Grundversorgung dienen.
Laut Hans hat sich die Landesregierung in der vergangenen Woche auf diese Eckpunkte geeinigt. Weitere detaillierte Regelungen sollen in dieser Woche in einer neuen Rechtsverordnung festgehalten werden. Nach Angaben eines Regierungssprechers werden die neuen Bestimmungen voraussichtlich ab Donnerstag gelten.

Südafrika kritisiert Einreiseverbote

Südafrika kritisiert die in mehreren europäischen Ländern erlassenen Einreiseverbote für Reisende aus Ländern im Süden Afrikas. Diese Maßnahmen seien keine Hilfe, sagt Gesundheitsminister Joe Phaahla auf einer Pressekonferenz. Er habe der US-Regierung erklärt, damit würden die Dinge schwieriger gemacht. Er kündigt eine Erklärung der Länder im südlichen Afrika auf der Weltgesundheitsversammlung an, in der die Einreiseverbote verurteilt werden. Die Weltgesundheitsversammlung ist das wichtigste Entscheidungsgremium der Weltgesundheitsorganisation WHO.

Leopoldina: “Kakophonie” im Umgang mit der Pandemie beenden

Der Vizepräsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina hält bundeseinheitliche Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung für “extrem wichtig”. Mit einem Krisenstab, wie ihn die neue Regierung plant, könne die “Kakophonie” im Umgang mit dem Virus beendet werden, sagte Robert Schlögl am Montag im Inforadio vom rbb.

Außerdem müssten die Kontakte schnellstmöglich reduziert werden. Zu einem möglichen Lockdown sagte Schlögl: “Das Wort darf man nicht sagen, aber natürlich ist die erste Maßnahme, wenn man sich überlegt die jetzige Pandemie einzudämmen, einfach Kontaktreduktion, denn Impfen wirkt nicht sofort.”

Wichtig sei auch eine sofortige Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen, betonte Schlögl. Außerdem müssten die Booster-Impfungen effizient organisiert werden. Dabei dürfe es nicht passieren, dass an irgendeiner Stelle der Impfstoff fehle, sagte Schlögl. Probleme in der Verwaltung müssten beseitigt werden.

Sechs Omikron-Fälle in Schottland

In Schottland sind nach Behördenangaben sechs Infektionen mit der neuen Corona-Variante Omikron nachgewiesen worden. In einigen Fällen habe es sich nicht um Reisende gehandelt. Das Gesundheitsministerium will nachverfolgen, zu wem die Betroffenen Kontakt hatten, um herauszufinden, woher das Virus kam. Erstmals struggle die neue Variante in Südafrika nachgewiesen worden, über das Wochenende wurden aber nach und nach auch immer mehr Verdachtsfälle in Europa gemeldet.

Söder: “Warum warten, eigentlich haben wir keine zehn Minuten”

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) forderte mehr Tempo im Corona-Krisenmanagement. “Warum zehn Tage warten, eigentlich haben wir keine zehn Minuten”, sagte Söder im ZDF “Morgenmagazin” und sprach sich damit für eine baldige Bund-Länder-Runde aus. Die bislang für den 9. Dezember angesetzte Ministerpräsidentenkonferenz komme aufgrund der dramatischen Lage zu spät. Eine bundesweite Umsetzung von 2G-Plus-Regeln sei notwendig, so der CSU-Chef. Außerdem müsse die SPD schnell sagen, wer neue Gesundheitsministerin oder neuer Gesundheitsminister werde. Mehr dazu lesen Sie hier.

WHO stuft Omikron-Variante als globales Risiko ein

Die Weltgesundheitsorganisation WHO stuft das von der neuen Omikron-Variante ausgehende weltweite Risiko als insgesamt “sehr hoch” ein. Die Wahrscheinlichkeit einer weiteren globalen Ausbreitung sei groß. Es sei mit steigenden Covid-19-Fallzahlen zu rechnen. Die WHO ruft ihre 194 Mitgliedstaaten dazu auf, sicherzustellen, dass Pläne zur Eindämmung in Kraft seien, um das Gesundheitssystem aufrecht zu halten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Japan schließt erneut Grenzen für Ausländer

Nur wenige Wochen nach einer Lockerung der strengen Corona-Einreisebestimmungen schließt Japan wegen der Omikron-Variante erneut seine Grenzen für Ausländer. “Wir werden die Einreise von Ausländern aus der ganzen Welt ab dem 30. November untersagen”, sagte Ministerpräsident Fumio Kishida am Montag vor Reportern.

Die Grenzen Japans waren seit Pandemiebeginn quick vollständig für Besucher aus dem Ausland geschlossen. Selbst ausländische Einwohner konnten zeitweise nicht ins Land einreisen. Anfang November kündigte die Regierung dann an, sie werde einigen kurzfristigen Geschäftsreisenden, ausländischen Studenten und anderen Visuminhabern die Einreise gestatten, Touristen jedoch weiterhin nicht einreisen lassen. Wegen der Omikron-Variante hatte Japan bereits Quarantäne-Maßnahmen für Reisende aus neun Ländern des südlichen Afrikas verhängt. Bislang wurden keine Omikron-Fälle festgestellt. Das Nationale Institut für Infektionskrankheiten untersucht derzeit jedoch den Fall eines Reisenden aus Namibia, der kürzlich positiv auf das Coronavirus getestet wurde.

Flughafen in Tokio: Ab dem 30. November wird Ausländern die Einreise untersagt.  (Quelle: imago images/James Matsumoto/Zuma Wire)Flughafen in Tokio: Ab dem 30. November wird Ausländern die Einreise untersagt. (Quelle: James Matsumoto/Zuma Wire/imago photos)

Japan hat seit Beginn der Pandemie etwas mehr als 18.300 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet, blieb aber durch die Abschottung nach außen von schweren Corona-Wellen verschont. Inzwischen sind 76,5 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft.

Philippinen wollen in drei Tagen neun Millionen Menschen impfen

Auf den Philippinen startet eine Impfkampagne, bei der innerhalb von drei Tagen neun Millionen Menschen eine Spritze mit dem Corona-Vakzin erhalten sollen. Die Armee und Zehntausende Freiwillige sollen den Erfolg sicherstellen, wie die Regierung mitteilt. Auf der Inselgruppe gibt es Widerstände gegen Impfungen. Zudem stellt der Schutz der Bevölkerung auf dem weitläufigen Archipel eine logistische Herausforderung dar.

Baden-Württembergs Gesundheitsminister: Bundestag muss epidemische Lage beschließen

Der baden-württembergische Gesundheitsminister Manfred Lucha fordert, dass der Bundestag noch in dieser Woche wieder die epidemische Lage von nationaler Tragweite beschließen und den Weg für eine bundesweite Notbremse möglich machen soll. “Wir brauchen Kontaktbeschränkungen im Umfang von 70 bis 90 Prozent, sagt der Grünen-Politiker im Deutschlandfunk. Der designierte Kanzler Olaf Scholz (SPD) müsse zudem schnell bekanntgeben, wer neue Gesundheitsministerin oder neuer Gesundheitsminister werden soll. Auch wäre eine vorgezogene Ministerpräsidentenkonferenz in dieser Woche “sehr wünschenswert”. Lucha sagt zudem, dass die drei Landes-Gesundheitsminister der Grünen mit der Grünen-Spitze in Berlin am Wochenende einen Krisenstab gebildet hätten.

Erster Omikron-Verdachtsfall in der Schweiz

In der Schweiz ist der erste Omikron-Verdachtsfall festgestellt worden. Es deal with sich um eine Particular person, die vor rund einer Woche aus Südafrika zurückgekehrt sei, wie das Bundesamt für Gesundheit mitteilte. Eine Analyse der Probe solle in den kommenden Tagen Gewissheit bringen. Als Reaktion auf die neue Corona-Variante, die in Südafrika entdeckt worden struggle, verschärfte die Schweiz die Einreisebeschränkungen. So müssen Reisende aus 19 Ländern einen negativen Take a look at vorlegen und bei der Ankunft für zehn Tage in Quarantäne.

Leopoldina: Kein Verständnis für Zögern der Politik

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina kritisiert das Ausbleiben neuer Corona-Schutzmaßnahmen der Regierung. Man habe kein Verständnis für das Zögern der Politik, sagt die Medizinerin Jutta Gärtner im ZDF. Um die vierte Welle der Pandemie zu bremsen, seien Maßnahmen nötig und zwar sofort. Sie warnt vor einem drohenden Kollaps der Krankenhäuser. “Wir brauchen sofort Kontaktbeschränkungen.” Zudem müsse mehr geimpft werden. Für die sogenannte Herdenimmunität müssten weit über 85 Prozent der Bevölkerung geimpft sein. Derzeit seien erst knapp 70 Prozent der Deutschen vor dem Virus geschützt. Die Direktorin für Kinder- und Jugendmedizin an der Universität Göttingen empfiehlt auch Kinder und Jugendliche zu impfen.

Erster Omikron-Verdachtsfall in der Schweiz

Die neue Omikron-Variante des Coronavirus ist nun möglicherweise auch in der Schweiz aufgetaucht. Nach Angaben des Bundesamtes für Gesundheit deal with es sich um eine Particular person, die vor einer Woche aus Südafrika zurückgekehrt sei, berichtete die Agentur SDA am Sonntagabend. Genaueres werde in den nächsten Tagen von einer genetischen Untersuchung erwartet.

Zwei Omikron-Fälle auch in Kanada entdeckt

Infektionen mit der Omikron-Variante des Coronavirus sind nun auch in Kanada entdeckt worden. Die Gesundheitsbehörde der Provinz Ontario teilte am Sonntag (Ortszeit) mit, dass in Ottawa bei zwei Infizierten die Mutante festgestellt worden sei. Beide Personen, die aus Nigeria eingereist waren, seien inzwischen in Quarantäne. Auch Großbritannien, Dänemark, Belgien, Tschechien und Italien meldeten Fälle. In den Niederlanden wurden bei 13 Reisenden Omikron-Infektionen festgestellt.

HIV könnte Omikron-Variante begünstigen

Die überraschend viele Mutationen tragende Corona-Variante Omikron könnte Experten zufolge in einem Patienten mit HIV oder einer anderen Kind der Immunschwäche entstanden sein. Das sei denkbar und wahrscheinlich, ähnliche Befunde seien in anderen Fällen bereits publiziert worden, sagte Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie (DGfI), der Nachrichtenagentur dpa.

In Menschen mit geschwächtem Immunsystem könne sich das Virus über viele Wochen vermehren, so Watzl. “Dabei können immer wieder vereinzelt Mutationen auftreten, die dem Virus eventuell keinen Vorteil bringen, die sich aber aufgrund der fehlenden Kontrolle durch das Immunsystem dennoch weiter vermehren können.” Damit könnten zusätzliche Mutationen entstehen, die dann in der Kombination eventuell einen Vorteil brächten.

Özdemir sieht bei Impfpflicht kein Tabu mehr

Der Spitzenpolitiker der Grünen und möglicher neuer Landwirtschaftsminister Cem Özdemir hat im Deutschlandfunk gesagt, dass eine Impfpflicht auf die Tagesordnung gehöre. Bislang seien die beschlossenen Maßnahmen hilfreich. “Trotzdem, sage ich, werden wir wahrscheinlich nicht drum herumkommen, uns nochmal diese Lage anzuschauen und zu gucken, ob wir da nochmal nachsteuern müssen. Er schließt nicht aus, das Infektionsschutzgesetz erneut zu müssen. Enttäuscht zeigte sich Özdemir von der Arbeit der bisherigen Bundesregierung. “Manchmal frage ich mich, wann wir Deutschen das Organisieren verlernt haben.” 

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