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Corona-Lage in Berlin: Mehrere Omikron-Verdachtsfälle gemeldet



Die Corona-Lage in Deutschland ist ernst. Auch in der Hauptstadt spitzt sich die State of affairs weiter zu. Hier erhalten Sie die wichtigsten Informationen aus Berlin.

Die Inzidenz-Ampel in Berlin steht weiter auf Rot. Der wichtige Richtwert in der Coronavirus-Pandemie beträgt aktuell 361,4 Neuinfektionen professional 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage und ist damit weiter gesunken. Am Mittwoch wurden 2.544 neue Ansteckungen gemeldet. Die Zahl der Covid-19-Toten hat sich um neun erhöht, sie liegt bei insgesamt 3.844.

20,2 Prozent der Intensivbetten in der Hauptstadt sind derzeit mit Covid-Patienten belegt, hier ist die Ampel am Donnerstag ebenfalls auf Rot gesprungen. Die Ampel der Hospitalisierungsinzidenz steht hingegen weiter auf Gelb, hier liegt der Wert bei 4,4. Er gibt an, wie viele Menschen professional 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit einer Covid-Erkrankung im Krankenhaus aufgenommen wurden. Vollständig geimpft sind 69,3 Prozent der Berliner.

2. Dezember: Mehrere Omikron-Verdachtsfälle gemeldet

Mehrere Verdachtsfälle der neuen Omikron-Variante des Coronavirus liegen nun auch in Berlin vor. Es gebe davon zwei bis drei, aber noch keine abschließende Bestätigung, sagte ein Sprecher der Senatsgesundheitsverwaltung am Donnerstag. “Es struggle zu befürchten, dass es nur eine Frage der Zeit ist, dass diese neue Variante auch in Berlin vorkommt.” Sollte die Bestätigung durch eine sogenannte Genomsequenzierung vorliegen, werde die Öffentlichkeit informiert.

Die “Berliner Zeitung” hatte berichtet, die Variante Omikron sei aktuell bei einem Reiserückkehrer aus Südafrika nachgewiesen. Ein PCR-Check habe den Verdacht anhand typischer Mutationen bestätigt, die Genomsequenzierung stehe noch aus. Der Mann sei am Montagmorgen in Berlin angekommen und habe sich sofort in Isolation begeben. Der Sprecher wollte den Bericht weder bestätigen noch dementieren.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte die zunächst im südlichen Afrika entdeckte Omikron-Variante als “besorgniserregend” ein. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass Omikron die Wirksamkeit der Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte. Welche genauen Auswirkungen die Variante hat, steht noch nicht fest.

1. Dezember: Berliner Kassenärzte gegen Impfungen in Apotheken

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin lehnt die Forderung der Gesundheitsministerkonferenz ab, Apotheken an der Impfkampagne gegen Covid-19 zu beteiligen. “Der Impfstoff reicht zurzeit nicht einmal für die impfenden Praxen. Da haben wir null Verständnis dafür, dass jetzt auch noch Apotheken mitimpfen sollen”, hieß es am Mittwoch aus dem KV Vorstand.

In Berlin liegt die Impfkampagne momentan in den Händen von mehr als 2.500 Arztpraxen sowie den Impfzentren oder Impfstellen. “Dabei sollte es bleiben”, so die KV. Das Impfen sei nicht Sache der Apotheken, sondern originäre Aufgabe der Ärztinnen und Ärzte.

Im Hinblick auf Impfstoffbestellung und -lieferung fordert die KV mehr Zuverlässigkeit und Transparenz. “Wir möchten wissen, wieviel Impfstoff Berlin erhält und wie dieser verteilt wird”, so der Vorstand. “Und wir möchten Antworten darauf haben, wie es sein kann, dass einige Praxen ihre bestellten Impfstoffmengen 1:1 erhalten haben, hingegen bei anderen Praxen die bestellten Impfstoffmengen begrenzt werden.”

Kürzungen bestellter Impfstoffe hätten in den vergangenen Tagen zu massiver Verärgerung und organisatorischen Turbulenzen in den betroffenen Praxen geführt. Es gebe viele enttäuschte Patienten.

29. November: Berliner GdP fordert Impfpflicht für Polizei und Ordnungsamt

Die Berliner Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert eine berufsbezogene Impfpflicht für Polizisten und Mitarbeitende des Allgemeinen Ordnungsdienstes in den Bezirken. Das teilte die Gewerkschaft am Montag mit. In den Gebäuden des Landesamts für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten, des Landsamts für Einwanderung sowie der Bezirks- und Ordnungsämter solle für Bürgerinnen und Bürger zudem eine 3G-Regel gelten.

Mit Blick auf die Entwicklung der vergangenen Wochen und die Gefährdung der Gesellschaft durch Corona führe “an einer berufsbezogenen Impfpflicht auch für unsere Bereiche kein Weg vorbei”, so GdP-Landesvize Stephan Kelm. Es gebe keine andere Möglichkeit, “um Gesundheit und Innere Sicherheit gewährleisten zu können.”

“Der Personalkörper gibt es trotz der vergleichbar hohen Impfquote nicht her, dass wir nur mit Geimpften und Genesenen herausfahren, um Maßnahmen durchzusetzen”, so Kelm. Man könne schlecht auf Kontrollen oder Hilfeleistungen verzichten, wenn ein Gastronom sein Hausrecht ausübe und Einsatzkräften ohne 2G-Nachweis den Zugang verwehre.

Zur geforderten 3G-Regel in den Dienststellen sagte Kelm: “Uns erschließt sich nicht, warum das im ÖPNV gelten soll, aber unsere Kolleginnen und Kollegen in den Ämtern einem völlig unnötigen Risiko ausgesetzt werden müssen.”

28. November: Berlins Gesundheitssenatorin Kalayci für Lockdown

Angesichts des rasanten Anstiegs der Zahl von Corona-Neuinfektionen hält Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) einen erneuten Lockdown für erforderlich. “Ich fordere den Bund auf, eine Bundesnotbremse einzusetzen”, sagte die geschäftsführende Senatorin der “Berliner Morgenpost”. Zugleich bat sie die Menschen in Berlin, Großveranstaltungen vor allem in Innenräumen zu meiden, um das Ansteckungsrisiko zu senken.

Zuvor hatte die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina sofortige umfassende Kontaktbeschränkungen empfohlen. “Unmittelbar wirksam ist es aus medizinischer und epidemiologischer Sicht, die Kontakte von Beginn der kommenden Woche an für wenige Wochen deutlich zu reduzieren”, heißt es in einer am Samstag veröffentlichten Stellungnahme. Neue Virusvarianten machten schnelles und konsequentes Handeln noch dringlicher.

26. November: Chef der Berliner Kassenärzte warnt vor Triage in Kliniken

Der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung in Berlin, Burkhard Ruppert, befürchtet eine Triage-Lage an den Kliniken, sollte die Politik nicht umgehend härtere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wie einen Lockdown für Ungeimpfte beschließen. Triage bedeutet, dass Mediziner aufgrund von knappen Ressourcen entscheiden müssen, welchen Patienten sie zuerst helfen.

“Wir müssen jetzt reagieren, weil wir sonst in zwei, drei Wochen das ernten, was wir jetzt säen”, sagte Ruppert der Zeitung “nd.DieWoche”. “Bei den hohen Infektionszahlen werden uns die Intensivabteilungen um die Ohren fliegen. Wir werden in eine Triage-State of affairs kommen, wie wir sie noch nie in Deutschland erlebt haben nach dem Zweiten Weltkrieg.”

26. November: Berlin beschränkt Einsatz von Biontech in Impfzentren 

In den Berliner Impfzentren wird der Biontech-Impfstoff ab Samstag nur noch Menschen unter 30 Jahren sowie Schwangeren verabreicht. Alle anderen werden mit Moderna geimpft. Das berichtete “rbb24”. Grund dafür sei eine Entscheidung des Bundesgesundheitsministers.

Berlin und Brandenburg hatten zuletzt die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) angekündigte Begrenzung des Biontech-Impfstoffes scharf kritisiert. Matz bezeichnete Spahns Vorstoß am vergangenen Sonntag in der Abendschau als “Katastrophe in mehrfacher Hinsicht”, so das Medium.

Auch verschiedene Ärzteverbände kritisierten die Entscheidung des Bundesgesundheitsministers. Wolfgang Kreischer, Verbandschef des Hausärzteverbands Berlin-Brandenburg, sagte dem RBB, dies sei der “Tremendous-Gau” für die Impfkampagne in der Area.

Besuchsverbot in Vivantes-Kliniken verhängt

Ab Freitag (26. November) gilt in allen Kliniken der Vivantes-Kette ein Besuchsverbot. Damit reagiert das Unternehmen nach eigenen Angaben auf das aktuelle Pandemie-Geschehen.

Nur bei Kindern, werdenden Eltern und Schwerstkranken können in Absprache mit dem Klinikpersonal laut Homepage Ausnahmen vereinbart werden.

25. November: Impftempo in Berlin ist zuletzt wieder gestiegen

Rund 3.800 Menschen lassen sich in Berlin derzeit täglich zum ersten Mal gegen Corona impfen. Das geht aus Zahlen hervor, die Gesundheitsstaatssekretär Martin Matz (SPD) auf Twitter veröffentlicht hat. Das sei im Vergleich zu Mitte Oktober, als sich professional Tag in Berlin rund 1.400 Menschen erstimpfen ließen, eine Steigerung um den Faktor 2,7. 

Noch deutlicher ist der Zuwachs Matz zufolge bei den Booster-Impfungen. Seinen Angaben nach stieg die Zahl der Auffrischungsimpfungen von Mitte Oktober, als täglich rund 2.800 Mal geboostert wurde, auf nun rund 19.400 Auffrischungsimpfungen professional Tag. 

Matz’ Angaben nach, erhielten bis Mittwochabend 30,8 Prozent der Über-60-Jährigen in Berlin eine Booster-Impfung. Damit liege die Hauptstadt deutlich vor dem Bundesschnitt mit 18,2 Prozent, so der SPD-Politiker. 

Aufgrund der hohen Nachfrage werde Berlin seine Impfkapazitäten weiter ausbauen, kündigte Matz zudem an. 

21. November: Corona-Ausbruch in Berliner Pflegeheim – zwei Tote

In einem Altenpflegeheim in Lichtenberg hat es einen Corona-Ausbruch gegeben. Zwei Menschen starben nach Angaben des Krankenhausunternehmens Vivantes. Insgesamt 27 Bewohnerinnen und Bewohner sowie zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden infiziert. Einer Mitteilung zufolge handelt es sich in quick allen Fällen um Impfdurchbrüche, das heißt die Betroffenen waren bereits geimpft.

Von den beiden gestorbenen Personen struggle eine ungeimpft, die zweite hatte schwerste Vorerkrankungen, wie es hieß. Die anderen 25 Betroffenen hatten laut Mitteilung am Wochenende keine bis leichte Symptome, einige wenige mittlere Symptome. Niemand sei zur Behandlung im Krankenhaus.

Die erste infizierte Particular person soll sich nachweislich außerhalb des Pflegeheims angesteckt haben. Nach Bekanntwerden der ersten Infektion am 3. November seien Gesundheitsamt und Heimaufsicht informiert und umfangreiche Isolierungs- und Eindämmungsmaßnahmen ergriffen worden. Weiterhin würden alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Pflegekräfte täglich getestet.

20. November: Experte sieht Berliner Kliniken an Belastungsgrenze – Hospitalisierungsampel auf gelb

Wegen der jüngsten Corona-Welle sieht die Berliner Krankenhausgesellschaft Kliniken und Private an der Belastungsgrenze. “Die Berliner Krankenhäuser sind erneut im vollen Pandemiemodus und unternehmen alle Anstrengungen, um die große Zahl an Covid-Erkrankten zu versorgen”, sagte Marc Schreiner, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft, der Deutschen Presse-Agentur.

“Es ist nicht mehr zu verhindern, dass die Zahl der Intensivpatienten sich in den nächsten Tagen und Wochen stark erhöhen wird. Die Krankenhäuser und ihre Beschäftigten werden an ihre Belastungsgrenzen kommen.”

Am Samstag sprang die Hospitalisierungsampel erstmals seit ihrer Einführung auf gelb. Der Wert liegt in der Hauptstadt bei 4,1. Die Hospitalisierungsinzidenz gibt an, wie viele Menschen professional 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit einer Covid-Erkrankung im Krankenhaus aufgenommen wurden.

18. November: Inzidenz ist bei Zehn- bis 14-Jährigen vierstellig

Bei den Corona-Infektionen weist der Development in Berlin weiter aufwärts. Auch am Donnerstag stiegen die Zahlen weiter an. Besonders verbreitet ist das Virus derzeit bei Kindern, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht.

In der Gruppe der Fünf- bis Neunjährigen liegt die Inzidenz demnach bei 960, bei den Zehn- bis 14-Jährigen sogar bei 1.019. Schülerinnen und Schüler testen sich in der Hauptstadt mehrmals in der Woche. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt bisher eine Covid-19-Impfung für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren. 

17. November: Personalnot bremst Wiederausbau der Impfangebote

Personalmangel bremst in Berlin den geplanten Wiederausbau der Infrastruktur für Corona-Impfungen. Man sei beim Ausbau noch nicht so weit wie gewünscht, sagte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) in Berlin. Es mangele nicht an Geld oder Räumlichkeiten, sondern an Private. Wer helfen wolle und entsprechende Kenntnisse habe, solle sich melden.

Voriges Jahr hätten Menschen aus der Gastronomie, Hotellerie und Kultur in den Impfzentren ausgeholfen, nach den vergangenen entspannteren Monaten hätten viele jedoch wieder andere Aufgaben gefunden, schilderte Müller. “Uns fehlen schlichtweg viele Menschen, um noch schneller die Impfzentren ausbauen zu können.” Man sehe bereits eine erhöhte Nachfrage nach Impfungen.

16. November: Ramona Pop bittet um konsequente 2G-Kontrolle

Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) hatte an die die Gastronomiebranche appelliert, die neue 2G-Pflicht für Gäste konsequent zu kontrollieren. Trotz der sich verschärfenden Lage gebe es weiterhin Berichte über fehlende Kontrollen, kritisierte sie kürzlich. Berlins designierte Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) appellierte an die Eigenverantwortung bei der Einhaltung der strengeren Regeln.

Seit Montag gilt in Berlin in vielen Bereichen das 2G-Prinzip. Bei einem Check eines t-online-Reportes konnte sich dieser zumindest in ein Café mit einem bloßen Foto eines Impfzertifikats eines Kollegen Zugang zum Innenraum verschaffen.



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Written by Newsplaneta

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