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Kruse als Ehemann nach Bochum



Dem ersten Auftritt als Ehemann im Trikot des 1. FC Union steht nichts im Wege. Einen Tag nach seiner Hochzeit mit seiner Verlobten Dilara stand Stürmer Max Kruse am Freitag beim Berliner Fußball-Bundesligisten schon wieder auf dem Trainingsplatz. “Hätte ich nein gesagt, dann wären die Schlagzeilen heute größer”, sagte Coach Urs Fischer bei einer Pressekonferenz zum ungewöhnlichen Hochzeitstermin mitten in einer Englischen Woche. Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) steht für die Eisernen beim VfL Bochum das letzte Spiel des Jahres an – und Kruse darf nach 90 Minuten auf der Financial institution beim 0:0 gegen den SC Freiburg am Mittwoch wieder auf einen Einsatz hoffen.

“Wenn familiäre Dinge anstehen, entscheiden wir uns eigentlich immer zugunsten der Spieler. Das behalten wir bei”, sagte Fischer. Er habe keine Einwände gehabt, dem 33 Jahre alten Ex-Nationalspieler den besonderen Tag zu ermöglichen und gab ihm den Donnerstagvormittag frei. “In der Schweiz ist es so, dass du nicht mal schnell anrufst und 14 Tage später hast du einen Termin. Ich glaube, das braucht ein bisschen Vorbereitung”, betonte der Chefcoach: “Es hat sich jetzt so ergeben, trotzdem fanden wir es richtig.”

Fischer habe seinem Angreifer natürlich “Glück und alles Gute gewünscht”, Auflagen bekam Kruse nicht. Der Coach setzte auf die Vernunft des Routiniers. “Der Terminplan ist wirklich sehr eng, da bleibt keine Zeit, groß zu feiern”, sagte Fischer, der mit Union das Jahr mit einem Sieg abschließen will. Dabei stehen alle Profis zur Verfügung, auch Abwehrchef Marvin Friedrich kehrt nach seiner Zwangspause in Folge einer Erkrankung wieder in den Kader zurück.

Ganz besonders wird der Auftritt beim Aufsteiger im Ruhrstadion für den Berliner Torhüter Andreas Luthe. “Ich habe nie ein Hehl daraus gemacht. Bochum ist mein Verein. Mit sechs oder sieben Jahren habe ich zusammen mit meinem Vater mein erstes Spiel im Stadion gesehen”, erzählte der Torhüter: “Ich habe später selbst für den VfL gespielt. Ich bin dort Profi geworden und habe viele schöne Jahre in Bochum verbracht.”

Seit seinem Wechsel zum FC Augsburg 2016 wird es Luthes erster Besuch an der alten Wirkungsstätte, auch Bochums Sebastian Polter trifft erstmals wieder auf seinen Ex-Membership Union. Der 34-jährige Luthe trug zwischen 2001 und 2016 das Bochumer Trikot. 2009 kam er zu ersten Einsätzen bei den Profis, insgesamt bestritt er 169 Pflichtspiele für den VfL. Deswegen wird auch das Erklingen der Vereinshymne Bochum von Herbert Grönemeyer ein besonderer Second. “Ich werde nicht lauthals mitsingen. Dafür ist der Fokus aufs Spiel groß genug. Aber man freut sich innerlich, wenn man das Lied hört”, sagte Luthe. “Das hat auch in der Stadt eine ganz besondere Bedeutung.”

Luthe erwartet eine Bochumer Mannschaft, die in den letzten Wochen Selbstvertrauen getankt hat, und vor allem im Ruhrstadion schwer zu bespielen ist. Es werde eine schwere Aufgabe für Union kurz vor Weihnachten, betonte Luthe: “Mich freut es, wie sie dastehen, weil ich einschätzen kann, wie schwierig es als Aufsteiger ist, in der Bundesliga klarzukommen.” Bochum ist vor dem 17. Spieltag Zwölfter, die Berliner stehen auf Rang acht.



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