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Aktien New York: Ausverkauf geht weiter


NEW YORK (dpa-AFX) – Auch nach dem heftigen Rücksetzer der vergangenen Tage fehlt den US-Börsen die Kraft zu einer Gegenbewegung. Der Leitindex Dow Jones Industrial gab am Freitag im frühen Handel um 0,19 Prozent auf 34 650 Punkten nach. Auf Wochensicht bahnt sich damit ein Verlust von etwa dreieinhalb Prozent an. Für den marktbreiten S&P 500 ging es am Morgen (Ortszeit) um 0,90 Prozent auf 4442 Punkte weiter abwärts.

Für große Enttäuschung sorgte eine überraschend schwache Prognose von Netflix für die Nutzerzahlen, die die Netflix-Aktie einbrechen ließ. Mit einem Verlust von quick 24 Prozent waren Netflix mit Abstand größter Verlierer im technologielastigen Nasdaq 100 . Der Auswahlindex gab denn auch mit minus 1,24 Prozent auf 14 663 Zähler erneut deutlich stärker nach. Er fiel auf den tiefsten Stand seit Oktober 2021.

Netflix sandte mit einem massiv enttäuschenden Ausblick auf die Kundenzahlen Schockwellen in den Technologiesektor und besonders in die Streaming-Branche. Die Aktien anderer Anbieter wie Walt Disney, ViacomCBS oder FuboTV sackten um vier bis sieben Prozent ab.

Der Schock wegen Netflix sitzt tief und ist Wasser auf die Mühlen derer, die die Tech-Aktien für überbewertet halten. Wegen Inflationssorgen werden die Branchenpapiere schon seit Wochen verkauft. “Steigende Zinsen und dann noch niedrigere Wachstumserwartungen”, kommentierte Marktbeobachter Jochen Stanzl vom Dealer CMC Markets. Seiner Ansicht nach könnte Netflix “symptomatisch sein für das, was dem Aktienmarkt in den kommenden Wochen und Monaten noch bevorsteht”.

Die Aktien von Netflix stürzten auf den tiefsten Stand seit April 2020. Für das laufende Quartal erwartet das Unternehmen nur noch 2,5 Millionen neue Kunden. Die Prognose für die Neuabonnenten im ersten Quartal sei nicht einmal halb so hoch wie gedacht, betonte Mark Mahaney vom Analysehaus Evercore ISI. Zudem belastet der starke Greenback die Einnahmen des Unternehmens auf den Märkten außerhalb der USA. Betriebs- und Reingewinn werden laut dem Administration zurückgehen.

Die Anteilscheine von Schlumberger verloren trotz positiver Quartalszahlen 1,9 Prozent. Der Ausrüster für die Ölindustrie meldete einen Gewinnanstieg von 61 Prozent für das vierte Quartal. Dies sowie der höhere Quartalsumsatz übertrafen die Schätzungen der Analysten.

Die Aktien von Curevac und Novavax sackten um 11,5 beziehungsweise 4,6 Prozent ab. Sie litten Händlern zufolge erneut unter den Aussichten auf eine sich weltweit bessernde Lage in der Corona-Pandemie. So hatte das Analytikunternehmen Airfinity die Absatzerwartungen für die Corona-Impstoffe wegen der durch einen milderen Infektionsverlauf geprägten Omikron-Variante gesenkt.



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Written by Newsplaneta

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