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Einzelhändler und Techwerte im Abwärtssog



Die Nachrichten von Goal zogen die gesamte Branche nach unten. Die Walmart-Aktien verloren nach ihrem Vortagesverlust von mehr als elf Prozent weitere 6,8 Prozent. Walgreens Boots Alliance sackten um 8,4 Prozent ab. Costco, Kohl’s, Greatest Purchase, Greenback Common, Greenback Tree und Macy’s verzeichneten allesamt Kursverluste im zweistelligen Prozentbereich.

Die Gewinnmargen der Einzelhändler gerieten durch die hohe Inflation und die steigenden Transport- und Lohnkosten gehörig unter Druck, erläuterte Analyst Konstantin Oldenburger vom Dealer CMC Markets. “Die Teuerung zwingt die Verbraucher dazu, mehr Geld für Lebensmittel auszugeben, womit ihnen entsprechend weniger für die Produkte zur Verfügung steht, die für die Unternehmen aufgrund höherer Margen profitabler sind”, schrieb der Experte.

Auch der Baumarktkonzern Lowe’s enttäuschte am Mittwoch mit seiner Umsatzentwicklung auf vergleichbarer Fläche die Anleger. Die Aktien sanken um 5,3 Prozent. Im Gegensatz zu Lowe’s hatte der Wettbewerber Residence Depot am Vortag ein positives Ausrufezeichen gesetzt. Zur Wochenmitte aber verloren die Residence-Depot-Aktien ähnlich deutlich wie Lowe’s.

Ein Lichtblick im ausverkauften Einzelhandelssektor waren indes die Titel von TJX, die nach Quartalszahlen 7,1 Prozent gewannen. Anleger hätten damit die stärkere Margenentwicklung im Vergleich zu Walmart und Goal honoriert, hieß es von Marktteilnehmern.

Der Elektroautobauer Tesla wurde aus dem Aktienindex S&P 500 ESG für nachhaltige Investments gestrichen – sehr zum Missfallen von Firmenchef Elon Musk. ESG steht für Environmental, Social and Governance. Unter dieser Abkürzung werden von der Finanzindustrie Geldanlagen angeboten, bei denen Kriterien wie Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung stärker berücksichtigt werden sollen. Die Tesla-Aktien fielen am Mittwoch um 6,8 Prozent.

Der Euro fiel unter 1,05 US-Greenback. Nach Börsenschluss in New York wurden 1,0464 Greenback dafür bezahlt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs vorher auf 1,0523 (Dienstag: 1,0541) US-Greenback festgesetzt, damit hatte der Greenback 0,9503 (0,9487) Euro gekostet.

Am Rentenmarkt drehten die Kurse angesichts der schlechten Stimmung am Aktienmarkt und der Flucht der Investoren in als sicher empfundene Anlagen ins Plus. So stieg der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Word-Future) zuletzt um 0,51 Prozent auf 119,47 Punkte. Die Rendite für zehnjährige Staatsanleihen sank im Gegenzug mit 2,88 Prozent wieder unter die Drei-Prozent-Marke./ajx/he
— Von Achim Jüngling, dpa-AFX —



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