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Boris Johnson lehnt Rücktritt weiter ab



Johnson will nicht über seine Particular person sprechen

Am Mittwochabend sollen sich zwei Gruppen von Ministern in Johnsons Amtssitz, der 10 Downing Avenue, eingefunden haben. Die eine wolle, dass Johnson zurücktrete, die andere nicht.

Medienberichten zufolge gehören folgende Minister zu der Delegation, die Johnson zum Rücktritt aufgefordert haben: Innenministerin Priti Patel, Verkehrsminister Grant Shapps, Wirtschaftsminister Kwasi Kwarteng, Nordirlandminister Brandon Lewis, der Minister für Wales, Simon Hart, und Bau- und Wohnungsminister Michael Gove. Auch Finanzminister Nadhim Zahawi und Bildungsminister Michele Donelan, beide erst am Dienstag ernannt, sollen Teil der Delegation sein. Zahawi hatte noch am Mittwochmorgen Johnson in Schutz genommen. Der Regierungschef sei integer und “entschlossen, zu liefern”, sagte er Sky Information.

Kulturministerin Nadine Dorries und der Staatssekretär für Brexit-Chancen, Jacob Rees-Mogg, sollen einen Rücktritt Johnsons ablehnen. Dorries sagte vor Kameras, sie wolle Johnson “definitiv nicht” zum Rücktritt auffordern.

Über die Place von Handelsministerin Anne-Marie Trevelyan, die sich auch in der Downing Avenue aufgehalten haben soll, ist derzeit nichts bekannt.

Johnson wurde während der direkt im Fernsehen übertragen Ausschusssitzung am Mittwochnachmittag zu der Delegation befragt, antwortete jedoch nicht direkt. Zuvor hatte er bereits seinen Rücktritt vehement abgelehnt. “Ich werde nicht zurücktreten”, sagte Johnson empört.

Er wolle nicht über seine Particular person, sondern über seine politische Agenda sprechen. An seine Kritiker gerichtet sagte er, sie unterschätzten die Ambitionen von ihm und seinen Mitstreitern. Die Stimmung auf den Bänken der Konservativen im Unterhaus – normalerweise wird der Premier dort mit lautstarken “Yeah, Yeah, Yeah”-Rufen angefeuert – battle eisig.

Noch keine Regeländerung für Misstrauensvotum

Johnson hatte erst vor einem Monat ein Misstrauensvotum seiner Partei überstanden. Nach den derzeitigen Parteiregeln ist ein weiteres erst nach einem Jahr Wartezeit möglich. Das zuständige 1922-Komitee wollte diese Regel am Mittwoch Berichten zufolge nicht ändern. Entwarnung allerdings gibt es für Johnson nicht. In der kommenden Woche wird die Komiteespitze neu gewählt. Erwartet wird, dass die Gegner des Premierministers dann in der Überzahl sein werden und erneut über die Regel abstimmen.

Der in Tory-Kreisen hervorragend vernetzte Journalist James Forsyth vom konservativen “Spectator”-Magazin zitierte ein einflussreiches Mitglied des Gremiums damit, man wolle Johnson die Pistole auf die Brust setzen. Sollte er nicht freiwillig zurücktreten, werde man den Weg für das Misstrauensvotum freimachen.

Dutzende Regierungsmitglieder zurückgetreten



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Written by Newsplaneta

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