in

Manuela Schwesig ignorierte Hinweise der eigenen Staatskanzlei


(Quelle: Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern/t-online)

In dem Papier heißt es: “Es besteht (…) grundsätzlich die Möglichkeit, dass der Erdgasbedarf stärker als ursprünglich geplant sinken wird und Nord Stream 2 nicht zwingend für die Energieversorgung Deutschlands und Europas notwendig sein wird.” Es böten sich “zwei Alternativen” zu Nord Stream 2 an.

Schwesig schloss Alternativen aus

Einerseits: “Der konsequente Ausbau der erneuerbaren Energien, welcher ohnehin forciert werden muss, um die deutschen Klimaschutzziele einzuhalten.” Und andererseits: “Eine stärkere Diversifizierung der Gasimporte über vorhandene Importterminals in der EU (z.B. Niederlande) aus den Bezugsregionen Nordamerika, Südamerika, Nordafrika und kaspischer Raum.” Letzteres sei aber “teurer und umweltschädlicher”.

Schwesig hatte beide Alternativen öffentlich ausgeschlossen: Um den Bedarf mit erneuerbaren Energien sicher zu decken, sei die Technologie zur Speicherung noch nicht ausgereift. Eine solche Einschätzung findet sich in der Analyse der Fachabteilung nicht. Gasimporte per Schiff lehnte sie kategorisch ab: “Ich möchte nicht, dass LNG-Fuel, Fracking-Fuel, über Schiffe aus Amerika kommt”, sagte sie beispielsweise im Interview mit “Jung & Naiv”.

Überhaupt sah sie lange im Widerstand der USA gegen das Pipeline-Projekt das größere Drawback. “Es geht um knallharte wirtschaftliche Interessen”, kritisierte sie mit Blick auf die US-Regierung im September 2020 in einem Interview mit dem “Spiegel”.

Auch Schwesigs Behauptung im Landtag, die Pipeline sei ein “wichtiger Wirtschaftsfaktor für das Land” und es gehe bei dem Projekt “auch um Arbeitsplätze”, wird in dem Dokument der Staatskanzlei relativiert. Der Fährhafen Sassnitz habe sich durch den Bau beider Pipelines “ein gewisses Renommee als Industrie- und Gewerbestandort geschaffen”, was zu einigen Infrastrukturverbesserungen und Unternehmensansiedlungen beigetragen habe. Es habe additionally “durchaus constructive Effekte für den Standort FHS und MV” gegeben. Das Fazit bleibt aber trotzdem verhalten.

“Die nachhaltige Wertschöpfung für MV durch Nord Stream 2 ist ab Fertigstellung eher gering (3 Arbeitsplätze und ca. 1,5 Mio. Euro Gewerbesteuer)”, heißt es dazu in dem Papier. Zwar hätten rund 600 Menschen bei der Ummantelung der Röhren Beschäftigung gefunden – mit Abschluss dieser Arbeiten seien diese Arbeitsplätze allerdings bereits im August 2019 weggefallen.



Source link

Supply & Picture rights : https://www.t-online.de/nachrichten/id_92346502/nord-stream-2-manuela-schwesig-ignorierte-hinweise-der-eigenen-staatskanzlei.html

“All Image and Textual content material copyrights belong to their respective creator on the
https://www.t-online.de/nachrichten/id_92346502/nord-stream-2-manuela-schwesig-ignorierte-hinweise-der-eigenen-staatskanzlei.html our web site is a syndicated feed of data for educational capabilities.”

DISCLAIMER:
Below Part 107 of the Copyright Act 1976, allowance is made for “truthful use” for functions resembling criticism, remark, information reporting, instructing, scholarship, and analysis. Truthful use is a use permitted by copyright statute which may in any other case be infringing.”

What do you think?

64 Points
Upvote Downvote

Written by Newsplaneta

Newsplaneta.com - Latest Worldwide Online News

Leave a Reply

Your email address will not be published.

GIPHY App Key not set. Please check settings

Funeral held for 21 youngsters who mysteriously died at nightclub in South Africa

Come Out, My Son, Says Mom