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Dschihad-Chef getötet: Vergeltungsangriff auf Israel


“Wir sind noch nicht fertig”

Israels Ministerpräsident Jair Lapid sagte am Freitagabend: “Israel ist nicht an einer breiten Operation im Gazastreifen interessiert, hat aber auch keine Angst vor ihr.” Er sprach von einem “präzisen Anti-Terror-Einsatz”, um eine “unmittelbare Bedrohung” abzuwehren. Der Islamische Dschihad warf Israel dagegen vor, einen “Krieg gegen unser Volk” begonnen zu haben.

Ein israelischer Armeesprecher betonte, der Einsatz gehe weiter: “Wir sind noch nicht fertig.” Die im Gazastreifen herrschende Hamas erklärte, mit den Angriffen am Freitag habe Israel “ein weiteres Verbrechen begangen, für das es bezahlen muss”. Sämtliche Palästinenserorganisationen seien zum Kampf aufgerufen: “Alle Fronten müssen das Feuer auf den Feind eröffnen.”

Gaza: Bei israelischen Luftangriffen sind palästinensischen Angaben zufolge mehrere Menschen getötet worden.
Gaza: Bei israelischen Luftangriffen sind palästinensischen Angaben zufolge mehrere Menschen getötet worden. (Quelle: Mohammed Talatene/dpa)

Islamischer-Dschihad-Anführer Siad al-Nachala sagte dem Fernsehsender Al-Majadin, im Kampf gegen Israel werde es “keine roten Linien” geben. Alle israelischen Städte seien Ziele palästinensischer Raketen, Israel müsse mit “ununterbrochenen” Angriffen rechnen.

2019 hatte Israel bereits den Vorgänger von Al-Dschabari, Dschihad-Militärchef Baha Abu al-Ata, gezielt getötet. Darauf folgten damals large Raketenangriffe aus dem Gazastreifen auf israelische Orte und Gegenangriffe der israelischen Luftwaffe in dem Küstenstreifen. Nach einigen Tagen konnte mit Hilfe von Unterhändlern Ägyptens und der Vereinten Nationen eine Waffenruhe vereinbart werden.

Bassam al-Saadi festgenommen

Am Montag hatte Israel Bassam al-Saadi festgenommen, ein hochrangiges Mitglied des Islamischen Dschihads. Bei seiner Festnahme im Westjordanland kam ein 17-jähriges Mitglied der Gruppe ums Leben. Israel hat seitdem alle Übergänge zum Gazastreifen – die Hochburg der Organisation – und einige umgebende Straßen gesperrt. Zur Begründung hieß es, es würden Racheakte befürchtet. Der PIJ ist eng mit Israels Erzfeind Iran verbunden und verübt aus dem Gazastreifen regelmäßig Raketenangriffe auf Israel.

Im Gazastreifen leben rund zwei Millionen Einwohner unter sehr schlechten Bedingungen. Die von der EU als Terrororganisation eingestufte Hamas hatte 2007 gewaltsam die Macht an sich gerissen. Israel verschärfte daraufhin eine Blockade des Gebiets, die von Ägypten mitgetragen wird. Beide Staaten begründen die Maßnahme mit Sicherheitsinteressen.



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