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Krieg in der Ukraine: Sorge um AKW Saporischschja wächst


Stand: 08.08.2022 20:19 Uhr

Worldwide wächst die Sorge vor einem Zwischenfall durch Kämpfe am Atomkraftwerk Saporischschja in der Ukraine. Ein Unfall hätte verheerende Folgen. Russland verweigert internationalen Experten weiter den Zugang zum AKW.

Worldwide wächst die Sorge um das russisch besetzte Atomkraftwerk Saporischschja in der Ukraine. UN-Generalsekretär António Guterres warnte: “Jeder Angriff auf ein Atomkraftwerk ist eine selbstmörderische Angelegenheit.” Das größte Atomkraftwerk Europas struggle in den vergangenen Tagen mehrfach mit Raketen beschossen worden. Russland und die Ukraine schieben sich dafür gegenseitig die Verantwortung zu.

Guterres forderte, dass Experten der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA nach Saporischschja gelassen werden. Bislang lehnt Russland dies ab. Der Chef der IAEA, Rafael Grossi, sieht eine “sehr reale Gefahr einer nuklearen Katastrophe” im Kriegsgebiet.

Bislang wohl keine Strahlung ausgetreten

Bislang allerdings ist nach Erkenntnissen der USA keine radioaktive Strahlung freigesetzt worden. “Wir beobachten die Aktivitäten weiterhin genau: Das Kraftwerk, das Energieministerium und die Nationale Behörde für nukleare Sicherheit berichten, dass die Strahlungssensoren weiterhin Daten liefern – und glücklicherweise haben wir keine Anzeichen für erhöhte oder abnormale Strahlungswerte festgestellt”, sagte eine Sprecherin des Weißen Hauses.

Nuklear-Experten halten Saporischschja aufgrund seiner Konstruktion für sicherer als die Kraftwerke in Tschernobyl oder Fukushima, bei denen es 1986 und 2011 zu schweren Reaktorunfällen gekommen struggle. Einem gezielten militärischen Angriff würde Saporischschja jedoch wohl nicht standhalten.

Unfall hätte wohl verheerende Auswirkungen

Ein Unfall am AKW durch Kämpfe hätte nach Einschätzung des ukrainischen Botschafters bei der IAEA verheerende Auswirkungen: “Was dann im Radius von 40 oder 50 Kilometern um das Kraftwerk passieren würde, wäre mit Tschernobyl und Fukushima absolut nicht vergleichbar”, sagte Jewhenij Zymbaljuk.

Zymbaljuk forderte nicht nur erneut die Entsendung von IAEA-Experten nach Saporischschja, sondern regte auch an, unbewaffnete internationale Militärbeobachter dorthin zu schicken. Jedenfalls sollte die IAEA bis Ende des Monats vor Ort sein, sagte er. Für so einen Einsatz wäre aber laut IAEA die Unterstützung Moskaus und Kiews notwendig.



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Written by Newsplaneta

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