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“40 Grad in Deutschland werden zur Regel”


“Jedes Zehntelgrad zählt”

Die Zahl der heißen Tage mit 30 Grad und mehr könnte diesen Daten zufolge im deutschlandweiten Mittel mit hoher Wahrscheinlichkeit in einer Spanne von 9,4 bis 23,0 professional Jahr liegen. Zum Vergleich: Von 1971 bis 2000 gab es im Mittel nur 4,6 solcher Tage im bundesweiten Durchschnitt. Die Zahl der Sommertage mit Höchsttemperaturen ab 25 Grad könnte sogar auf 39,5 bis 63,8 steigen (Vergleichszeitraum: 29,0). Bei Tropennächten, in denen das Thermometer nicht weniger als 20 Grad anzeigt, sind 0,8 bis 7,8 im Jahr möglich. Im Vergleichszeitraum 1971 bis 2000 lag der Wert bei 0,1. Die bundesweiten Durchschnittswerte bedeuten auch, dass Regionen deutlich davon abweichen können.

Laut Andreas Becker, Leiter der DWD-Abteilung Klimaüberwachung, signalisieren aktuelle Messungen deutlich, dass sich Deutschland und die Welt derzeit noch auf dem Pfad des schlechtesten Szenarios bewegen (RCP8.5). Darin sind die Klimaschutzvorhaben noch nicht eingerechnet. Dennoch sei es wichtig, die anderen Szenarien zu betrachten. “Auch wenn wir heute erst anfangen mit Klimaschutz, können wir noch Einfluss nehmen”, erklärt er. “Jedes Zehntelgrad zählt.”

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Becker betont auch den Generationenkonflikt im Klimaschutz: Für die Jahrgänge vieler heutiger Entscheider werde je nach Klimaschutzbemühungen eine Erwärmung bis zum Ende ihrer Lebenserwartung um 2050 in einem Bereich von 1,1 bis 1,4 Grad vorausgesagt (im Vergleich zu 1971 bis 2000). “Das sind 0,3 Grad Unterschied. Auch die machen schon viel aus.” Bis zum Ende des Jahrhunderts könnten es je nach Klimaschutzmaßnahmen aber 1,1 bis zu 3,8 Grad mehr sein.

“Dramatische Folgen, die teilweise noch gar nicht absehbar sind”

Damit mache der Unterschied zwischen einem gelingenden und einem scheiternden Klimaschutz für die Kinder und Kindeskinder 2,7 Grad aus. Letzterer habe “dramatische Folgen, die teilweise noch gar nicht absehbar sind”, macht Becker deutlich. “Die Kosten für unsere Anpassung an einen Klimawandel dieses Ausmaßes würden bei weitem die Kosten eines jetzigen ambitionierten Klimaschutzes übersteigen und sogar grundsätzlich an Grenzen der Machbarkeit stoßen.”

Bei all den Durchschnittswerten kann es regional natürlich noch deutlichere Ausschläge geben, wie Zscheischler erklärt. Auch sei die erwartete Entwicklung für die Jahreszeiten unterschiedlich. So geht eine Klimawirkungs- und Risikoanalyse des Umweltbundesamts für Deutschland davon aus, dass der Temperaturanstieg im Herbst deutlich stärker ist als im Frühjahr.

Folgen für die Produktivität

Klimaforscher Andreas Fink vom Karlsruher Institut für Technologie arbeitet mit Kolleginnen und Kollegen im Rahmen des Verbundes “ClimXtreme” an Ansätzen für eine bessere Vorbereitung auf Excessive und zur Frage, wie man sehr excessive Hitzewellen besser projizieren kann. “Es sind dann am Ende nicht die Veränderungen der Monatsmittelwerte oder der mittleren Anzahl von Hitzetagen, sondern Hitzewellen von extremer Intensität, Dauer und Ausdehnung, welche die größten ‘Schäden’ anrichten werden.”



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Written by Newsplaneta

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