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ARD-DeutschlandTrend: Viele schränken sich wegen steigender Preise ein


Stand: 19.08.2022 00:00 Uhr

Angesichts steigender Preise haben laut ARD-DeutschlandTrend viele Bürger begonnen, sich einzuschränken. 70 Prozent versuchen, weniger Energie zu verbrauchen. Vor allem Haushalte mit eher niedrigem Einkommen treten kürzer.

Viele Bürger und Bürgerinnen in Deutschland haben angesichts steigender Preise bereits ihr Konsumverhalten geändert. Laut dem Deutschlandtrend im ARD-Morgenmagazin haben sieben von zehn Befragten (70 Prozent) nach eigenen Angaben damit begonnen, ihren Energieverbrauch zu senken. Das sind nochmals mehr als im April dieses Jahres, als es 64 Prozent waren.

Weniger Restaurant- und Kinobesuche

Quick die Hälfte der Befragten (47 Prozent) gab an, im Alltag weniger einzukaufen. Noch etwas höher liegt mit 50 Prozent der Anteil derer, die im Freizeitbereich sparsamer sind und beispielsweise seltener Eating places, Kinos und Freizeiteinrichtungen besuchen. 43 Prozent erklärten außerdem, dass sie sich in diesem Jahr bei Urlaubsreisen einschränken.

Wegen gestiegener Preise kaufe ich weniger ein.

Besonders Haushalte mit niedrigem Einkommen sparen

Während es bei der Senkung des Energieverbrauchs keine großen Unterschiede zwischen den Einkommensgruppen gibt, machen sich die jeweiligen Einkünfte aber bei Einkäufen und im Freizeitbereich bemerkbar – hier treten vor allem weniger finanzstarke Haushalte kürzer.

So gaben rund zwei Drittel (66 Prozent) der Befragten mit eher niedrigem Einkommen (Haushaltseinkommen bis 1500 Euro monatlich) an, im Alltag weniger einzukaufen. 67 Prozent erklärten, seltener Eating places, Kinos und Freizeiteinrichtungen zu besuchen. Bei Urlaubsreisen schränken sich in diesem Jahr hier 59 Prozent ein. Im Vergleich dazu macht das nur etwa die Hälfte der Befragten aus Haushalten mit mittlerem Einkommen (Haushaltseinkommen von 1500 bis 3500 Euro monatlich).

Wegen hoher Energiepreise senke ich meinen Verbrauch.

Union weiter stärkste Kraft, Grüne weiter vor SPD

Bei der Sonntagsfrage gibt es diesmal kaum Bewegung – lediglich die SPD kommt auf einen Prozentpunkt mehr als vor zwei Wochen, die AfD verliert einen Prozentpunkt. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, erhielte die CDU/CSU demnach 28 Prozent der Wählerstimmen. Die Grünen wären mit 23 Prozent zweitstärkste Kraft. Die SPD bliebe mit 18 Prozent hinter den Grünen, für die AfD würden sich 12 Prozent entscheiden. Die FDP käme auf 7 Prozent, die Linke auf 4 Prozent der Stimmen.

Untersuchungsanlage

Grundgesamtheit: Wahlberechtigte in Deutschland
Erhebungsmethode: Zufallsbasierte Telefon- und On-line-Befragung
Erhebungszeitraum: 16. bis 17. August 2022
Fallzahl: 1273 Befragte (833 Telefoninterviews und 440 On-line-Interviews)
Gewichtung: nach soziodemographischen Merkmalen und Rückerinnerung Wahlverhalten; Sonntagsfrage mit separater Gewichtung
Schwankungsbreite: 2 Prozentpunkte bei einem Anteilswert von 10 Prozent
3 Prozentpunkte bei einem Anteilswert von 50 Prozent
Durchführendes Institut: infratest dimap

Die Ergebnisse sind auf ganze Prozentwerte gerundet, um falsche Erwartungen an die Präzision zu vermeiden. Denn für alle repräsentativen Befragungen müssen Schwankungsbreiten berücksichtigt werden. Diese betragen im Falle einer Erhebung mit 1000 Befragten bei großen Parteien rund drei Prozentpunkte, bei kleineren Parteien etwa einen Punkt. Hinzu kommt, dass der Rundungsfehler für kleine Parteien erheblich ist. Aus diesen Gründen wird keine Partei unter drei Prozent in der Sonntagsfrage ausgewiesen.



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Written by Newsplaneta

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